Konzertreihe – Across

Wann:
31. Januar 2020 um 20:30
2020-01-31T20:30:00+01:00
2020-01-31T20:45:00+01:00
Wo:
NEUES MUSEUM Staatliches Museum für Kunst und Design Nürnberg
Klarissenpl.
90402 Nürnberg
Deutschland
Kontakt:
NEUES MUSEUM Staatliches Museum für Kunst und Design Nürnberg
0911 2402069

KONZERT
AM 31.01.2020

LAMBERT

KONZERT DER REIHE „ACROSS“

Vor fünf Jahren trat Lambert zum ersten Mal in Erscheinung oder besser: er ließ von sich hören. Die Person hinter der sardischen Stiermaske bleibt bis heute unerkannt. Gerüchte darüber, wer und was sich hinter dieser Maske verbergen könnte, gibt es zuhauf, nicht zuletzt deshalb, weil Lamberts Spiel auch inter­natio­nal bekannt und gefragt ist. Durch seine Vielseitigkeit wird auch die Klassi­fizie­rung des Künstler-Phänomens in ein enges Genre-Korsett nahezu unmöglich.

Der Name fällt oftmals in neoklassischen Zusammenhängen, möglicherweise weil seine ersten Liveauftritte gemeinsam mit Nils Frahm und Ólafur Arnalds statt­fan­den. Dabei sprechen Lamberts Harmonien deutlich auch eine andere Sprache: Melodien zwischen den Beatles und Chopin treffen auf rhythmische Strukturen, Bach scheint in seinem Klangkosmos genauso auf wie Bill Evans oder Keith Jarrett… Lambert – ein buntes Phänomen: diese Geschichte wird auch sein neues Album weiterschreiben.

Für das Konzert im Neuen Museum wird Lambert als Trio anreisen und mit seinen beiden Mitmusikern an Elektronik und Schlagzeug auftreten.

Tickets an den bekannten Vorverkaufsstellen (23 Euro zzgl. Gebühren) und an der Abendkasse (25 Euro).

 

KONZERT
AM 14.02.2020

MARTIN KOHLSTEDT

KONZERT DER REIHE „ACROSS“

Der Konflikt steht Martin Kohlstedt ins Gesicht geschrieben. Dabei ist es egal, ob sich der Komponist und Pianist für einen Moment mit dem Publikum verbindet oder wieder in sein Refugium aus Klaviaturen für Stahlsaiten und Synthesizer versinkt. Unnachgiebig sucht sein Blick, fühlt sich durch den Raum und ist damit dem Kopf meist um herzzerreißende Augenblicke voraus. Als Musiker ist das ein Wagnis, ein provoziertes wie provozierendes Spiel am Rand der eigenen Kontrolle – als Komponist dagegen hat das Konzept. Denn für die Energie und Unbe­rechen­barkeit seiner Konzerte ist Kohlstedt durchaus berüchtigt, und hat es damit auch bis in den ausverkauften großen Saal der Hamburger Elbphilharmonie gebracht.

Bei all dem findet man keine Attitüde der großen Inszenierung wegen, nur eine andere Art, Musik zu denken und mit ihr zu kommunizieren: Es gibt keine Werke, dafür kompositorische Versatzstücke, deren Kraft in dem Potenzial ihrer Kombi­nierbarkeit und Variationen liegt. Diese Module, wie Kohlstedt sie nennt, ergeben gerade in ihrer Verbindung unvorhersehbare Konflikte und Pointen.

Tickets an den bekannten Vorverkaufsstellen (22 Euro zzgl. Gebühren).