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Jan
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So
OUT OF ORDER – Werke aus der Sammlung Haubrok / Teil 1 @ NEUES MUSEUM Staatliches Museum für Kunst und Design Nürnberg
Jan 26 ganztägig

AUSSTELLUNG
AB 25.10.2019 BIS 06.01.2020

OUT OF ORDER

WERKE AUS DER SAMMLUNG HAUBROK, TEIL 1

Die 1990er Jahre werden in der bil­den­den Kunst mit konzeptueller Schärfe und for­malästhetischer Reduktion ver­bunden. Aber auch mit Freiheit der For­mate und Erweiterung des kura­to­ri­schen Handelns. In dieser Zeit begann das umtriebige Ehe­paar Axel und Bar­bara Haubrok eine beachtliche Samm­lung aufzubauen, de­ren Fokus auf in­ter­nationalen Tendenzen der Konzept­kunst liegt. Die Sammler interes­sieren sich insbesondere für Skulpturen und Objekte in musealer Größe, aber auch für stringente Positionen der Fotografie und des Films genauso wie der ab­strak­ten Malerei. Minimalistisch, oftmals schwarz-weiß oder mono­chrom, aber auch charmant und heiter sind die Werke ihrer mittlerweile über 1000 Arbeiten umfas­senden Sammlung.

Am charakteristischsten sind dabei je­ne, hinter denen sich bei formal stren­ger Sachlichkeit reichlich Humor ver­birgt. Die Sammlung umfasst wichtige Werk­konvolute von Carol Bove, Martin Boyce, Martin Creed, Hans-Peter Feld­mann, Isa Genzken, Wade Guyton, Ge­org Herold, Jonathan Monk, Charlotte Posenenske. Florian Pumhösl, Willem de Rooij, Karin Sander, Wolfgang Till­mans, Christopher Williams, Franz West, Haegue Yang und Heimo Zober­nig.

Das Ehepaar Haubrok wurde vom Neu­en Museum eingeladen, eine sehr per­sön­liche Präsentation für den gro­ßen Ausstellungssaal zu erarbeiten. Der Ausstel­lungs­titel Out of Order zeugt da­bei vom Witz und der Non-Kon­for­mität der Sammler, die besonders „unor­dent­liche“, doppelbödige und hinter­grün­di­ge Positionen im Blick haben.

FASZINATION THEATER – FÜHRUNG IM OPERNHAUS @ Opernhaus
Jan 26 um 11:00 – 12:30

Sie interessieren sich für die Geschichte des Nürnberger Opernhauses und dafür, wie es vor und hinter den Kulissen aussieht? Sie möchten gern einmal einen Blick von der Bühne oder der Beleuchtungskabine in den Zuschauerraum werfen? Sie möchten erfahren, wie und wo überall Handwerk und Handarbeit ausgeführt wird und sich so zum Beispiel zwischen tausenden von Kostümen wie in einem riesigen begehbaren Kleiderschrank fühlen? Dann ist eine Führung durch das Nürnberger Opernhaus genau das Richtige für Sie. In den eineinhalb bis zwei Stunden erfahren Sie alles von A wie Architektur bis Z wie Zuschauerraum und noch so einiges mehr …

Treffpunkt für die Führungen ist die Kassenhalle im Opernhaus.

Aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl empfehlen wir einen Kartenkauf vorab.

Die öffentlichen Führungen sind nicht barrierefrei. Für weitere Informationen zu individuellen barrierefreien Führungen wenden Sie sich bitte an fuehrungen@staatstheater.nuernberg.de oder die Staatstheater-Hotline.

FÜHRUNG DURCH DIE AUSSTELLUNG „150 JAHRE BAYERISCHES GEWERBEMUSEUM“ @ Germanisches Nationalmuseum
Jan 26 um 11:00 – 12:00

KURATORENFÜHRUNG DURCH DIE AUSSTELLUNG „150 JAHRE BAYERISCHES GEWERBEMUSEUM“

Kategorie: Führung
Datum: 26.01.2020
Uhrzeit: 11:00
Dauer: 60
Referent: Dr. Silvia Glaser

Im Jahr 1869 wurde in Nürnberg das Bayerische Gewerbemuseum gegründet. Damals galten die Stadt und ihr Umland als die mit Abstand bedeutendste Industrieregion des Königsreichs Bayern. Neben der Ausbildung war das Ziel des neuen „Museums“ vor allem, durch die Kenntnis historischer Muster die technische Qualität und den wirtschaftlichen Erfolg aktueller Erzeugnisse zu steigern. Die Sammlung sollte Objekte umfassen, deren Gestaltung das Industriedesign in Europa maßgeblich beeinflussten.

Die Jubiläumsausstellung präsentiert die Geschichte und ausgewählte Highlights der Mustersammlung des ehemaligen Bayerischen Gewerbemuseum, dessen Bestände 1987 dem Germanischen Nationalmuseum angegliedert wurden.

Kosten: € 3,00 zzgl. Eintritt
Anmeldung: Erwerb von maximal 4 Karten online möglich, Verkauf freier Kontingente an der Tageskasse.
Teilnehmer: für Einzelbesucher
Teilnehmerbegrenzung: maximal 25 Teilnehmer
FÜHRUNG: MEISTER UND WERKSTÄTTEN. WOLGEMUT UND DIE NÜRNBERGER KUNST SEINER ZEIT @ Germanisches Nationalmuseum
Jan 26 um 14:00 – 15:00
FÜHRUNG: MEISTER UND WERKSTÄTTEN. WOLGEMUT UND DIE NÜRNBERGER KUNST SEINER ZEIT
Kategorie: Führung
Datum: 26.01.2020
Uhrzeit: 14:00
Dauer: 60
Referent: Dr. Monica Giorgetti-Stierstorfer

Der Nürnberger Maler Michael Wolgemut (1434–1519) ist vor allem als Lehrer Albrecht Dürers berühmt geworden. Sein 500. Todestag 2019 ist Anlass für ein Ausstellungsprojekt, das erstmals seinen hohen Stellenwert innerhalb der Kunstproduktion der Spätgotik angemessen würdigt.

Während im Albrecht-Dürer-Haus die Zeichnungen Wolgemuts und seiner Mitarbeiter aus dem Bestand der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg und sein druckgraphisches Werk zu sehen sein werden, zeigt das Germanische Nationalmuseum im Glockensaal Tafelbilder der Wolgemut-Werkstatt im Kontext ihres zeitgenössischen künstlerischen Umfelds. Weitere Werke wie Altäre, Tafelbilder und Glasmalereien befinden sich noch immer an ihren originalen Aufstellungsorten in Nürnberger und Schwabacher Kirchen. Sie werden vor Ort besonders hervorgehoben.

Das beeindruckende Porträt von der Hand Albrecht Dürers steht am Anfang der Führungen im GNM. Hier können Sie Michael Wolgemut als Mensch entdecken und erfahren, wie er sich geschickt in der Nürnberger Kunstszene etablierte. Eine Präsentation im Glockensaal des Museums macht Sie mit weiteren wichtigen Meistern seiner Zeit vertraut, unter anderem mit Hans Pleydenwurff, dessen Witwe Wolgemut heiratete. Verschiedene Arbeiten aus der Werkstatt Wolgemuts zeigen die erstaunliche Bandbreite eines erfolgreichen Künstler-Unternehmers aus der Zeit um 1500.

Tipp: Um 16:00 Uhr startet im Albrecht-Dürer-Haus eine Führung in der dortigen Wolgemut-Ausstellung. Diese kann mit der Eintrittskarte des GNM von diesem Tag besucht werden. Es fällt eine zweite Führungsgebühr in Höhe von € 3,- an.

Kosten: € 3,00 zzgl. Eintritt
Anmeldung: Erwerb von maximal 4 Karten online möglich, Verkauf freier Kontingente an der Tageskasse
Teilnehmer: für Einzelbesucher
Teilnehmerbegrenzung: maximal 25 Teilnehmer
STRA­WINS­KY (UA) @ Opernhaus
Jan 26 um 15:30

Furioses Frühlingsopfer und ekstatische Puppen: Der neue Ballettabend steht ganz im Zeichen der wegweisenden Ballettmusik von Igor Strawinsky. In „Petruschka“ werden Puppen zu unheimlichem Leben erweckt. Der russische Jahrmarkt als Kulisse für eine Geschichte über Eifersucht und Raserei, Realität und dämonische Fantasie. Nach „Dolls Songs“ erarbeitet der international gefragte Choreograf Douglas Lee bereits zum zweiten Mal für die Nürnberger Compagnie eine Choreografie. „Le Sacre du Printemps“ provoziert mit der Darstellung eines archaischen Rituals, in dem eine Frau dem Fruchtbarkeitsgott geopfert wird, um die Kräfte der Natur günstig zu stimmen. Goyo Montero stellt sich der Herausforderung, diesem eindrucksvollen Stoff der (Ballett-) Geschichte eine eigene Interpretation zu widmen.

ALPHA (UA) @ Kammerspiele
Jan 26 um 19:00

Männerstimmen, Männerbilder, Männerfragen: Wer sind Männer heute? Wann darf ein Mann ein Mann sein? Darf er Schwäche zeigen? Welche Rolle nehmen Männer ein und wo verbiegen sie sich in scheinbar vorgegebenen Mustern? Und wie klingt es, wenn sie darüber singen? Hausmusikerin Vera Mohrs, die bereits „Die Musik war schuld“ mit kreiert hat, hat auch für „Alpha“ wieder Lieder bekannter Interpretinnen mit eigenen Arrangements und Kompositionen verschränkt. Im neuen Liederabend singen die Schauspieler nicht nur, sondern stehen auch als Band auf der Bühne und spielen zahlreiche Instrumente.

Jan
27
Mo
KONZERT // KETTCAR @ Z-Bau Nürnberg, Frankenstraße 200
Jan 27 um 19:00
Ort Z-Bau  /// Frankenstraße 200, 90461 Nürnberg
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Preis Vorverkauf ab 42,30€
Abendkasse tbaTICKET
Genre Indie,

Indie-Rock,

Pop

Im Rahmen der E-Werk Auswärtsspiele bewegt sich das E-Werk aus den vertrauten vier Wänden heraus! Dadurch haben wir die Möglichkeit namhafte Künstler*innen in den unterschiedlichsten Locations der Region zu präsentieren: Heinrich-Lades Halle Erlangen, Markgrafentheater Erlangen, Hugenottenkirche Erlangen, Z-Bau Nürnberg, Desi Nürnberg und in der Stadthalle Fürth.

Die schlechte Nachricht?
Wir machen mal wieder eine Pause.

Die gute Nachricht?
Wir bringen eine Liveplatte raus.

Die beste Nachricht?
Wir gehen mit der Liveplatte noch einmal auf Tour.

Etwas ausführlicher?
Am 13. Oktober 2017 veröffentlichten wir nach mehrjähriger Bandpause mit „Ich vs. Wir“ unser – so sagen viele – bestes Album: „’Ich vs. Wir‘ ist eines der kraftvollsten und wichtigsten deutschen Alben des Jahres“ – spiegel.de „Eines der eindrucksvollsten Alben des Jahres“ – stern.de Zu „Sommer ’89 (Er schnitt Löcher in den Zaun)“ durften wir uns so einiges anhören. Von Daniel Gerhardt/Zeit: „Kettcar können aber nur einen Sound: schrumm, schrumm, schrumm.“, über über „Kettcar kehren zurück, wenn die deutsche Popmusik sie am meisten braucht“ (Fabian Soethof / Musikexpress)
bis zu Juli Zeh: „Alle reden über Flüchtlinge. Kettcar auch. Ein Song wie gute Literatur.“. Egal. Wir können sagen, dass wir uns als Band wieder neu gefunden haben.
Unzählige Kilometer und Konzerte später waren da aber noch weitere Songs, die raus mussten. Also erschien im März 2019 noch die 5-Song EP „Wir vs. Ich (Der süße Duft der Widersprüchlichkeit)“. Wir sind mit den Bläsern Philip Sindy an Trompete & Flügelhorn, Sebastian Borkowski an Tenor Saxophon & Altflöte und Jason Liebert an der Posaune auf Tour gegangen. Wir hatten diese LED-Wände und auf & neben der Bühne so viel Freude zusammen, dass wir einige Konzerte der Bläser-Tour mitgeschnitten haben. Das Ergebnis erscheint digital und als doppel CD am 08.11.2019 und als 3er-LP am 29.11.2019
21 Songs, durch alle 5 Alben mal mit, mal ohne Bläser. Ein letztes Mal wollen wir das aber noch erleben und so gehen wir mit allem was wir haben
(den Bläsern, den LED-Wänden, den Songs) auf Tour.

MOMENTUM @ Garage
Jan 27 um 19:30 – 19:45

House of Cards im Markgrafentheater – oder: Wie viel Schwäche verträgt die Macht? Ausgerechnet kurz vor der angestrebten Wiederwahl verweigert der Regierungschef Meinrad Hofmann die erneute Kandidatur. Er fühlt sich ausgelaugt: Depression statt Rezession. Wenn Macht sich als Ohnmacht tarnt, wofür lohnt es sich dann noch zu kämpfen? Gegen dieses Gefühl der Lähmung versuchen Ebba, Meinrads Frau, und sein engster Berater mit allen Mitteln vorzugehen. Ob der Dichter Ekram mit einem politischen Gedicht helfen kann? Schließlich steht und fällt mit dem Regierungsamt auch ihr bisheriges Dasein. Nach all den Jahren, die Ebba ihrem Mann den Rücken freigehalten hat, drehen sich nun die Vorzeichen: Soll sie ihn weiter unterstützen oder eigene Wege gehen? Am Wendepunkt ihres Lebens erscheint Ebba plötzlich ihr totgeborenes Kind. Eine Stimme aus der Vergangenheit, die Ebba gemahnt, das Momentum des Umbruchs für eine selbstbestimmte Zukunft zu nutzen.

Die Niederländerin Lot Vekemans wurde in Deutschland durch das Ehedrama Gift. Eine Ehegeschichte und den Monolog Judas einem breiteren Publikum bekannt. Mit MOMENTUM gelingt ihr ein „well made play“ über die Psychologie der Macht, dessen markante Figuren im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen und privaten Machtspielen agieren.

Jan
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DIE BESESSENEN @ Schauspielhaus
Jan 28 um 19:30 – 21:05

Mit harter Hand regieren Pentheus und seine Mutter Agaue das Land. Klare Definitionen prägen ihr Denken und Handeln: Mann ist Mann und Frau ist Frau, die Geschlechterlinie trennt die Gesellschaft in zwei Klassen. Dionysos ist das Dazwischen, das Undefinierbare, der die das hier keinen Platz hat. Doch wer denkt, mit Regeln und Bestimmungen das Unbewusste kontrollieren zu können, hat seine Rechnung ohne den Gott und seine Mänaden gemacht. Gemeinsam spielen sie ein ebenso lustvolles wie perfides Spiel mit den unterdrückten Fantasien und Sehnsüchten der Herrschenden, das in ein brutales Finale mündet. Die Inszenierung kreiert eine eigene Version der großen antiken Tragödie und bedient sich dabei der ebenso klaren wie poetischen Übertragung des Dramatikers Roland Schimmelpfennig.

GEORGE LI & MOSKAUER PHILHARMONIKER @ Meistersingerhalle
Jan 28 um 19:30

MOSKAUER PHILHARMONIKER & GEORGE LI

Dienstag, 28.01.2020 | 19:30 Uhr | Meistersingerhalle, Großer Saal
Öffnung des Hauses: 18:30 Uhr, Saaleinlass 19:00 Uhr

George Li | Klavier
Yuri Simonov | Dirigent
Moskauer Philharmoniker

Erst zehn Jahre alt war George Li, als er seinen ersten öffentlichen Auftritt in der Boston Steinway Hall absolvierte; ein paar Jahre später spielte er für Barack Obama und Angela Merkel im Weißen Haus. Während auf den jungen Senkrechtstarter weiter eine Auszeichnung nach der anderen niederregnet, konzertiert er auf Festivals von Miami bis Vladivostok und als Solist mit großen Orchestern Amerikas, Europas und Russlands. Seine außergewöhnliche, weit über sein Alter hinausgehende musikalische Reife sowie stupende Technik und Klangschönheit seines Tons tragen ihm das Lob der Fachleute und die Herzen der Konzertgäste gleichermaßen zu. Die Moskauer Philharmoniker unter Yuri Simonov begleiten Li nun dabei, einen Meilenstein jeder Pianisten-Karriere in Angriff zu nehmen: Rachmaninows ebenso gefürchtetes wie beliebtes »Rach 3«.

Tickets erhalten Sie hier.