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Mrz
29
So
KULTURGESCHICHTEN IN DER AUSSTELLUNG „HELDEN, MÄRTYRER, HEILIGE“ VERKANNT, VERFOLGT, VEREHRT. VON HEILIGEN UND MÄRTYRERN @ Germanisches Nationalmuseum
Mrz 29 um 11:00 – 12:00

KULTURGESCHICHTEN IN DER AUSSTELLUNG „HELDEN, MÄRTYRER, HEILIGE“ VERKANNT, VERFOLGT, VEREHRT. VON HEILIGEN UND MÄRTYRERN

Kategorie: Führung
Datum: 29.03.2020
Uhrzeit: 11:00
Dauer: 60
Referent: Dr. Ingeborg Seltmann

Helden, Märtyrer, Heilige – Menschen faszinieren mutige Heroen, willensstarke Visionäre und entschiedene Kämpfer für die (vermeintlich) richtige Sache. Geschichten über sie begeistern, zugleich motivieren sie, es den Protagonisten nachzutun. Solche Helden werden zum Vorbild für die eigene Lebensführung und können Hoffnung geben in schwerer Zeit. Dabei ist unerheblich, ob es sich um eine historische oder eine erfundene Figur handelt.

Das Germanische Nationalmuseum ist das größte kulturhistorische Museum im deutschen Sprachraum. Es beherbergt Kunstobjekte und Alltagsgegenstände, die auf faszinierende Weise einen kontextuellen Blick auf verschiedene Epochen ermöglichen. Wenn Sie mehr über Kunst- und Kulturgeschichte erfahren möchten, dann begleiten Sie uns auf Haupt- und Nebenwegen durch das Schatzhaus der deutschen Geschichte und diskutieren Sie mit uns!_x000D_

Gegenstand der Reihe sind jeweils kleinere, überschaubare Objektgruppen, deren kulturhistorischer Kontext ebenso beleuchtet wird wie ihre Bedeutung in kunsthistorischer oder ästhetischer Perspektive.

Kosten: € 3,00 zzgl. Eintritt
Anmeldung: Erwerb von maximal 4 Karten online möglich, Verkauf freier Kontingente an der Tageskasse.
Teilnehmer: für Einzelbesucher
Teilnehmerbegrenzung: maximal 20 Teilnehmer

QUA­TU­OR À LA FRAN­CAI­SE @ Schauspielhaus
Mrz 29 um 15:00 – 16:25

Gabriel Fauré: Streichquartett e-moll op. 121
César Franck: Streichquartett D-Dur

Wer denkt bei romantischer Quartettmusik nicht an Schubert und Brahms, Dvořák und Smetana? Dass sich auch bei unseren westlichen Nachbarn wunderbare Werke entdecken lassen, beweisen wir mit diesen beiden Höhepunkten der französischen Streichquartettliteratur.

I LOVE YOU, TURKEY! (DSE) @ Kammerspiele
Mrz 29 um 19:00 – 20:15

In einem Waschsalon begegnen sich fünf junge Leute, die auf ganz unterschiedliche Weise die Sorge um politische und gesellschaftliche Zustände in ihrer Heimat umtreibt. Sie sind diejenigen, die am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet, in der Türkei zu bleiben, anstatt sie – wie viele ihrer Generation – zu verlassen. In zunehmend aufgeheizter Atmosphäre spiegeln ihre Gespräche die aktuelle unklare Lage des Landes. Birgt das Chaos eine Chance für die Zukunft? Ceren Ercans kraftvoller Bühnenessay, ein Highlight des Internationalen Theaterfestivals in Istanbul 2017, erzählt so wütend wie lustvoll von der Schwierigkeit, das eigene Land zu lieben.

NORA @ Schauspielhaus
Mrz 29 um 19:00 – 22:15

Nora führt anscheinend ein glückliches Leben als Ehefrau und Mutter, bis eine folgenschwere Geschichte aus der Vergangenheit nicht nur ihre Ehe, sondern auch ihre gesamte Existenz zu zerstören droht und sie zu einer radikalen Entscheidung zwingt. Als Henrik Ibsens „Nora“ 1879 auf die Bühnen kam, wurde der erwachende Emanzipationswille seiner Protagonistin als Provokation wahrgenommen. Heute sieht Regisseur Andreas Kriegenburg die Provokation des Stückes dagegen in der Vorführung eines Weiblichkeitsmodells, das vermeintlich überholt ist und dabei immer noch irritierend wiedererkennbar.

WEST SIDE STORY @ Opernhaus
Mrz 29 um 19:00 – 21:40

nach einer Idee von Jerome Robbins

Buch von Arthur Laurents, Gesangstexte von Stephen Sondheim

In englischer und deutscher Sprache

Die Idee, Shakespeares „Romeo und Julia“ nach New York zu verlegen und den Konflikt in einen Bandenkrieg zwischen eingewanderten Puertoricanern und selbsternannten Amerikanern zu verwandeln, war sicherlich ein Geniestreich. Ebenso wichtig aber war die Entscheidung, die Geschichte als Musical zu erzählen. Mit der kongenialen Musik von Leonard Bernstein wird die Tragödie ins Hier und Jetzt katapultiert. Sie verdeutlicht, dass diese junge Liebe vielerorts auch heute noch keine Chance hätte. Bernsteins „West Side Story“ ist ein Klassiker; mitreißend, berührend, aktuell. In der Regie und Choreografie von Melissa King kehrt das Musical nun nach langer Zeit auf die Bühne des Staatstheaters zurück.

Mrz
30
Mo
Megafad @ Garage
Mrz 30 um 10:30

Megafad oder der längste Nachmittag des Universums (UA)

Auftragswerk von Bernhard Studlar

Wer kennt das nicht: Erst passiert ewig nichts. Und dann, ganz plötzlich, passiert etwas, womit niemand gerechnet hat. Auch „die Eine“ und „der Andere“ wissen erst nicht so recht, was sie miteinander anfangen sollen. Doch schon bald wird aus der faden Einsamkeit eine unterhaltsame Zweisamkeit. Eine wundersame Portion Fantasie aus dem Nichts hilft beim Zeitvertreib.
Das Stück ist ein Lobgesang auf den Müßiggang und seine unvorhersehbaren Folgen. Ein Zeichen gegen den Optimierungswahn unserer Gesellschaft, dem selbst Kinder immer häufiger ausgesetzt werden. Dabei kann es so guttun, einfach mal die Zeit totzuschlagen, tagzuträumen oder Däumchen zu drehen. Einfach mal nichts zu tun …

Der österreichische Autor Bernhard Studlar, dessen Kinderstück UM DIE ECKE bereits in der Garage begeisterte, wird gemeinsam mit dem Regie-Team Kinder zum Thema „Langeweile“ befragen. Die Antworten sollen in das neue Stück einfließen, welches er speziell für die Spieler*innen des Erlanger Ensembles konzipieren wird.

Das Stück und die Inszenierung sind im Rahmen von ‚Nah dran! Neue Stücke für das Kindertheater‛, ein Kooperationsprojekt des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland und des Deutschen Literaturfonds e. V. mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert worden.

Regie … Jana Vetten
Bühne und Kostüme … Eugenia Leis
Musik … Öğünç Kardelen
Dramaturgie … Karoline Felsmann
Theaterpädagogik … Camilla Schlie

Besetzung

Mit
Charles P. Campbell
und
Janina Zschernig

Spielort

Garage

Premiere: 08.03.20

Termine

Der Untertan @ Garage
Mrz 30 um 19:30

Diederich Heßling ist ein exemplarischer Vertreter des Wilhelminischen Zeitalters: Autoritär zu blindem Gehorsam erzogen, wächst der Sohn eines Papierfabrikanten zum fantasielosen Schüler heran und wird als Student in Berlin Mitglied einer schlagenden Verbindung. Korpsgeist und Militarismus liegen ihm. Verantwortung zu übernehmen, bedeutet für Heßling, nach oben zu buckeln, nach unten zu treten und das vorhandene Machtgefüge nach Kräften zu festigen. Sein größtes Idol: der deutsche Kaiser. Zurück in der Provinz, heiratet er reich, gerät mit einer gesunden Portion Opportunismus in die einflussreichen Kreise hinein und unterstützt im Dorf die nationalgesinnten Strömungen. Zugleich vergrößert er sein wirtschaftliches Imperium, indem er sich durch Intrigen und Manipulation rücksichtslos der Konkurrenz entledigt.


Heinrich Mann spiegelt in „Der Untertan“ so geistreich wie schockierend das Bild einer Gesellschaft, in der am erfolgreichsten Karriere macht, wer keine Fragen stellt und niemals Zweifel hat. Diederich Heßling wurde zum deutschen Spießer par excellence und zum prominentesten Vertreter einer zeitgeschichtlich passend herangezüchteten Generation von Mitläufern.

Bühnenfassung und Regie … Matthias Kaschig
Bühne … Jens Dreske
Kostüme … Franziska Jacobsen
Musik … Kriton Klingler-Ioannides
Dramaturgie … Linda Best

Besetzung

Diederich Heßling
Max Mehlhose-Löffler
Wolfgang / Guste / Sötbier / Stabsarzt / Buck-Bande / Teutone / Schockierte / Verstümmelte
Lisa Fedkenheuer
Agnes / Emmi / Wolf-Gang / Teutone / Leiche
Leon Amadeus Singer
Buck / Göppel / Mutter / Kienast / Lauer / Wolf-Gang / Teutone
Martin Maecker
Napoleon / Meck / Magda / Teutone / Jadasson / Oberstabsarzt / Wolf-Gang / Buck-Bande
Patrick O. Beck

Spielort

Markgrafentheater

Premiere: 07.03.20
Öffentliche Probe: 26.02.20, 19.00 Uhr, Markgrafentheater
Früh-Stück: 01.03.20, 11.15 Uhr, Foyercafé

Termine

Mrz
31
Di
Huck Finn (mobil) @ Mobil
Mrz 31 ganztägig

nach Mark Twain von Max Eipp

Ein Klassenzimmerstück über den Wert der Freiheit

Huck Finn hat es nicht leicht. Weder bei der Witwe Douglas, die ihn „zieh-willi-sieren” will, noch bei seinem Vater, der ihn verprügelt. Der einzige Ausweg: abhauen! Auf einem Floß den Mississippi fl ussabwärts paddeln und frei sein. Was es heißt, tatsächlich unfrei zu sein, erfährt Huck, als er auf Jim trifft, einen entlaufenen Sklaven. Nach anfänglichem Argwohn beginnt Huck seine Vorur teile gegenüber Jim zu hinterfragen und freundet sich mit ihm an. Gemeinsam erleben sie die wildesten Abenteuer: Es wird geflucht und gesungen, vor Spannung gezittert und gebrüllt vor Lachen.

Eine wortgewandte Ein-Mann-Show nach dem Roman von Mark Twain, die das Thema Rassismus in den amerikanischen Südstaaten zu Zeiten des Sklavenhandels einem jungen Publikum näherbringt.

Regie … Inda Buschmann
Ausstattung … Sandra Dehler
Musik … Sebastian Flaig
Dramaturgie … Linda Best

Besetzung

Enrique Fiß

Spielort

Am 02.10. Sondervorstellung mit regulärem Kartenverkauf im Foyercafé.
Mobile Stücke werden in Schulen in Erlangen und Umgebung gezeigt
Diese Vorstellung ist buchbar über das Künstlerische Betriebsbüro Tel.: 09131.86 2185

Mobile Stücke können von Schulen gebucht werden.
Ansprechpartnerin ist Susanne Ziegler, Telefon: 09131.86 21 85,
susanne.ziegler@stadt.erlangen.de

Apr
1
Mi
Poetry Slam Forchheim @ Junges Theater Forchheim
Apr 1 um 20:00

Poetry Slam 

Wer Literatur staubig findet, der hat wohl noch nie von Poetry Slam gehört. Was das sein soll? Poetry Slam ist eine Art Dichterschlacht. Hier treffen Rebellen der modernen Literatur, Rockstars der Dichtung, Entertainer, Seelenstreichler, stille Wasser und Wortgiganten aufeinander, um ihre Kräfte in Form von selbstgeschriebenen Texten zu messen.

Der Forchheimer Slam ist mit seiner langen Bestehensgeschichte schon Kult und ein wichtiger Bestandteil der Fränkischen Slamszene.

Nach jahrelanger Wanderschaft hat er jetzt sein Zuhause im Jungen Theater gefunden. Einmal im Monat betreten ausgewählte Wortakrobaten von Nah und Fern nun die Bühne und werben um die Gunst des Publikums. Jeder Slam ist dabei wie eine Wundertüte: jedoch sind Gänsehaut und Lachanfälle vorprogrammiert. Wer schlussendlich gewinnt, entscheidet euer Applaus.

Moderation: Felix Kaden

Preise: 6 €, ermäßigt 4 € (nur Abendkasse)

 

Apr
2
Do
SABINE MEYER & SWR SYMPHONIEORCHESTER @ Meistersingerhalle
Apr 2 um 19:30

SABINE MEYER & SWR SYMPHONIEORCHESTER

Donnerstag, 02.04.2020 | 19:30 Uhr | Meistersingerhalle, Großer Saal
Öffnung des Hauses: 18:30 Uhr, Saaleinlass 19:00 Uhr
Klimaneutrales Konzert

Sabine Meyer | Klarinette
Sir Roger Norrington | Dirigent
SWR Symphonieorchester

Weltklasse-Klarinettistin Sabine Meyer, die »First Lady der Klarinette«, beehrt erneut die Hörtnagel Konzerte Nürnberg. Gemeinsam mit dem SWR Symphonieorchester präsentiert sie das herrliche Klarinettenkonzert f-Moll – eines von zwei Konzerten, mit dem Carl Maria von Weber 1811 seinen Freund Heinrich Joseph Baermann beschenkte. Gerade dieses erste Konzert, verriet Meyer unlängst im Interview, spiele sie wegen seiner Vielfältigkeit und dem Instrument entgegenkommenden Art ausgesprochen gern.
Eine ganze Reihe von Freunden hatte Edward Elgar als Inspiration zu seinen Enigma-Variationen herangezogen, in deren Sätzen er ihre Namen und Charaktere musikalisch verrätselte. Mit dem
Werk erlangte Sir Roger Norringtons – später ebenfalls geadelter – Landsmann 1899 schlagartig Berühmtheit. Musikalisches Sprungbrett in den Abend der großen Romantiker ist Mozarts jugendlich frische Sturm-und-Drang-Symphonie g-Moll KV 183.

Tickets erhalten Sie  unter der Telefonnummer 0911 / 558003 oder direkt hier.