Calendar

Mrz
30
Mo
Megafad @ Garage
Mrz 30 um 10:30

Megafad oder der längste Nachmittag des Universums (UA)

Auftragswerk von Bernhard Studlar

Wer kennt das nicht: Erst passiert ewig nichts. Und dann, ganz plötzlich, passiert etwas, womit niemand gerechnet hat. Auch „die Eine“ und „der Andere“ wissen erst nicht so recht, was sie miteinander anfangen sollen. Doch schon bald wird aus der faden Einsamkeit eine unterhaltsame Zweisamkeit. Eine wundersame Portion Fantasie aus dem Nichts hilft beim Zeitvertreib.
Das Stück ist ein Lobgesang auf den Müßiggang und seine unvorhersehbaren Folgen. Ein Zeichen gegen den Optimierungswahn unserer Gesellschaft, dem selbst Kinder immer häufiger ausgesetzt werden. Dabei kann es so guttun, einfach mal die Zeit totzuschlagen, tagzuträumen oder Däumchen zu drehen. Einfach mal nichts zu tun …

Der österreichische Autor Bernhard Studlar, dessen Kinderstück UM DIE ECKE bereits in der Garage begeisterte, wird gemeinsam mit dem Regie-Team Kinder zum Thema „Langeweile“ befragen. Die Antworten sollen in das neue Stück einfließen, welches er speziell für die Spieler*innen des Erlanger Ensembles konzipieren wird.

Das Stück und die Inszenierung sind im Rahmen von ‚Nah dran! Neue Stücke für das Kindertheater‛, ein Kooperationsprojekt des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland und des Deutschen Literaturfonds e. V. mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert worden.

Regie … Jana Vetten
Bühne und Kostüme … Eugenia Leis
Musik … Öğünç Kardelen
Dramaturgie … Karoline Felsmann
Theaterpädagogik … Camilla Schlie

Besetzung

Mit
Charles P. Campbell
und
Janina Zschernig

Spielort

Garage

Premiere: 08.03.20

Termine

Der Untertan @ Garage
Mrz 30 um 19:30

Diederich Heßling ist ein exemplarischer Vertreter des Wilhelminischen Zeitalters: Autoritär zu blindem Gehorsam erzogen, wächst der Sohn eines Papierfabrikanten zum fantasielosen Schüler heran und wird als Student in Berlin Mitglied einer schlagenden Verbindung. Korpsgeist und Militarismus liegen ihm. Verantwortung zu übernehmen, bedeutet für Heßling, nach oben zu buckeln, nach unten zu treten und das vorhandene Machtgefüge nach Kräften zu festigen. Sein größtes Idol: der deutsche Kaiser. Zurück in der Provinz, heiratet er reich, gerät mit einer gesunden Portion Opportunismus in die einflussreichen Kreise hinein und unterstützt im Dorf die nationalgesinnten Strömungen. Zugleich vergrößert er sein wirtschaftliches Imperium, indem er sich durch Intrigen und Manipulation rücksichtslos der Konkurrenz entledigt.


Heinrich Mann spiegelt in „Der Untertan“ so geistreich wie schockierend das Bild einer Gesellschaft, in der am erfolgreichsten Karriere macht, wer keine Fragen stellt und niemals Zweifel hat. Diederich Heßling wurde zum deutschen Spießer par excellence und zum prominentesten Vertreter einer zeitgeschichtlich passend herangezüchteten Generation von Mitläufern.

Bühnenfassung und Regie … Matthias Kaschig
Bühne … Jens Dreske
Kostüme … Franziska Jacobsen
Musik … Kriton Klingler-Ioannides
Dramaturgie … Linda Best

Besetzung

Diederich Heßling
Max Mehlhose-Löffler
Wolfgang / Guste / Sötbier / Stabsarzt / Buck-Bande / Teutone / Schockierte / Verstümmelte
Lisa Fedkenheuer
Agnes / Emmi / Wolf-Gang / Teutone / Leiche
Leon Amadeus Singer
Buck / Göppel / Mutter / Kienast / Lauer / Wolf-Gang / Teutone
Martin Maecker
Napoleon / Meck / Magda / Teutone / Jadasson / Oberstabsarzt / Wolf-Gang / Buck-Bande
Patrick O. Beck

Spielort

Markgrafentheater

Premiere: 07.03.20
Öffentliche Probe: 26.02.20, 19.00 Uhr, Markgrafentheater
Früh-Stück: 01.03.20, 11.15 Uhr, Foyercafé

Termine

Mrz
31
Di
Huck Finn (mobil) @ Mobil
Mrz 31 ganztägig

nach Mark Twain von Max Eipp

Ein Klassenzimmerstück über den Wert der Freiheit

Huck Finn hat es nicht leicht. Weder bei der Witwe Douglas, die ihn „zieh-willi-sieren” will, noch bei seinem Vater, der ihn verprügelt. Der einzige Ausweg: abhauen! Auf einem Floß den Mississippi fl ussabwärts paddeln und frei sein. Was es heißt, tatsächlich unfrei zu sein, erfährt Huck, als er auf Jim trifft, einen entlaufenen Sklaven. Nach anfänglichem Argwohn beginnt Huck seine Vorur teile gegenüber Jim zu hinterfragen und freundet sich mit ihm an. Gemeinsam erleben sie die wildesten Abenteuer: Es wird geflucht und gesungen, vor Spannung gezittert und gebrüllt vor Lachen.

Eine wortgewandte Ein-Mann-Show nach dem Roman von Mark Twain, die das Thema Rassismus in den amerikanischen Südstaaten zu Zeiten des Sklavenhandels einem jungen Publikum näherbringt.

Regie … Inda Buschmann
Ausstattung … Sandra Dehler
Musik … Sebastian Flaig
Dramaturgie … Linda Best

Besetzung

Enrique Fiß

Spielort

Am 02.10. Sondervorstellung mit regulärem Kartenverkauf im Foyercafé.
Mobile Stücke werden in Schulen in Erlangen und Umgebung gezeigt
Diese Vorstellung ist buchbar über das Künstlerische Betriebsbüro Tel.: 09131.86 2185

Mobile Stücke können von Schulen gebucht werden.
Ansprechpartnerin ist Susanne Ziegler, Telefon: 09131.86 21 85,
susanne.ziegler@stadt.erlangen.de