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Jan
27
Mo
KONZERT // KETTCAR @ Z-Bau Nürnberg, Frankenstraße 200
Jan 27 um 19:00
Ort Z-Bau  /// Frankenstraße 200, 90461 Nürnberg
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Preis Vorverkauf ab 42,30€
Abendkasse tbaTICKET
Genre Indie,

Indie-Rock,

Pop

Im Rahmen der E-Werk Auswärtsspiele bewegt sich das E-Werk aus den vertrauten vier Wänden heraus! Dadurch haben wir die Möglichkeit namhafte Künstler*innen in den unterschiedlichsten Locations der Region zu präsentieren: Heinrich-Lades Halle Erlangen, Markgrafentheater Erlangen, Hugenottenkirche Erlangen, Z-Bau Nürnberg, Desi Nürnberg und in der Stadthalle Fürth.

Die schlechte Nachricht?
Wir machen mal wieder eine Pause.

Die gute Nachricht?
Wir bringen eine Liveplatte raus.

Die beste Nachricht?
Wir gehen mit der Liveplatte noch einmal auf Tour.

Etwas ausführlicher?
Am 13. Oktober 2017 veröffentlichten wir nach mehrjähriger Bandpause mit „Ich vs. Wir“ unser – so sagen viele – bestes Album: „’Ich vs. Wir‘ ist eines der kraftvollsten und wichtigsten deutschen Alben des Jahres“ – spiegel.de „Eines der eindrucksvollsten Alben des Jahres“ – stern.de Zu „Sommer ’89 (Er schnitt Löcher in den Zaun)“ durften wir uns so einiges anhören. Von Daniel Gerhardt/Zeit: „Kettcar können aber nur einen Sound: schrumm, schrumm, schrumm.“, über über „Kettcar kehren zurück, wenn die deutsche Popmusik sie am meisten braucht“ (Fabian Soethof / Musikexpress)
bis zu Juli Zeh: „Alle reden über Flüchtlinge. Kettcar auch. Ein Song wie gute Literatur.“. Egal. Wir können sagen, dass wir uns als Band wieder neu gefunden haben.
Unzählige Kilometer und Konzerte später waren da aber noch weitere Songs, die raus mussten. Also erschien im März 2019 noch die 5-Song EP „Wir vs. Ich (Der süße Duft der Widersprüchlichkeit)“. Wir sind mit den Bläsern Philip Sindy an Trompete & Flügelhorn, Sebastian Borkowski an Tenor Saxophon & Altflöte und Jason Liebert an der Posaune auf Tour gegangen. Wir hatten diese LED-Wände und auf & neben der Bühne so viel Freude zusammen, dass wir einige Konzerte der Bläser-Tour mitgeschnitten haben. Das Ergebnis erscheint digital und als doppel CD am 08.11.2019 und als 3er-LP am 29.11.2019
21 Songs, durch alle 5 Alben mal mit, mal ohne Bläser. Ein letztes Mal wollen wir das aber noch erleben und so gehen wir mit allem was wir haben
(den Bläsern, den LED-Wänden, den Songs) auf Tour.

Jan
30
Do
UMSONST UND DRINNEN: MICHI BAUEREISS @ E-Werk Kulturzentrum GmbH
Jan 30 um 18:00
Ort Kellerbühne
Einlass 18:00 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Preis Eintritt frei!

„Lass es lieber mit der Musik!“ – Harte Worte einer Grundschullehrerin an ein 6 jähriges Kind, dessen Stimme ihn 14 Jahre später ins Viertelfinale und anschließend auf große Deutschlandtournee der 5. Staffel „The Voice of Germany“ katapultierte. Mit seiner gefühlvollen und sehr unikaten Stimme, singt er sich nicht nur in die Herzen seiner Zuschauer, sondern füllt auch jede Bühne mit Wärme und positiven Vibes restlos aus. 2017 wurde seine Single „Frei“ zum offiziellen Titellied der 5. Staffel „Promi Big Brother“ ernannt. Und bis heute schreibt und produziert er weiter neue Songs, um seine Fans teilhaben zu lassen an seinem musikalischen Werdegang. Es ist einfach die gesunde Mischung aus verschiedensten Einflüssen die den Deutsch-Pop Newcomer zu dem gemacht haben was er heute ist. Denn Michi Bauereiß steht nicht für einen kometenhaften Aufstieg oder ein „Pendant“ zu „A Star is Born“. Michi Bauereiß steht für harte Arbeit, Disziplin und das Aufstehen nach jedem Rückschlag!

KONZERT // MILLENCOLIN @ E-Werk Kulturzentrum GmbH
Jan 30 um 19:00
Ort Saal
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Preis Vorverkauf ab 30,40 Euro
Abendkasse tba

Den günstigsten Vorverkaufspreis gibt es bei Erlangen Ticket. Abweichende Gebühren bei anderen Ticketanbietern.

TICKET

Genre Punk-Rock

Im Frühjahr waren Millencolin bereits bei uns auf Tour und haben bei den fünf Terminen nur begeisterte Fans hinterlassen. Dass alle Konzerte komplett ausverkauft waren, zeigt schon, welchen Stellenwert die schwedischen Punker nach fast drei Jahrzehnten auf der Bühne immer noch haben. Die neuen Songs ihrer aktuellen Platte „SOS“ zündeten, ebenso wie die alten Hits aus ihrer langen Karriere, wie beispielsweise „Penguins & Polarbears“ oder „Ray“, oder wie es das Webzine Kultur in München in seiner Konzertkritik ausdrückte: „Als Millencolin die ersten beiden Lieder anstimmen, rastet die Menge sprichwörtlich aus und startet einen Moshpit, der sich bis zum Ende des Konzerts nicht mehr legen soll. Satte 27 Jahre sind die Punkrocker bereits unterwegs und dabei erfolgreicher als je zuvor, die Musik kommt auch etliche Jahre später immer noch bestens an.“ Die Schweden gehören einfach zur festen Definition von Skatepunk. Der melodische Ansatz von Sänger und Bassist Nikola Šarčević, den Gitarristen Erik Ohlsson und Mathias Färm sowie Schlagzeuger Fredrik Larzon, hat Generationen nach ihnen beeinflusst. Je länger das Quartett zusammenspielt, desto tighter wird es. Millencolin kommen auf der Bühne sofort zur Sache, rauschen mit Verve durch ihr Repertoire. Und das Beste: Jetzt haben die Schweden bestätigt, dass sie im Rahmen ihrer Welttournee noch einen draufsetzen.

Jan
31
Fr
KONZERT // LAMBERT @ Neues Museum Nürnberg
Jan 31 um 20:30
Ort Neues Museum Nürnberg
Einlass 20:30 Uhr
Beginn 21:00 Uhr
Preis Vorverkauf ab 23 Euro
Abendkasse 25 Euro

Den günstigsten Vorverkaufspreis gibt es bei Erlangen Ticket. Abweichende Gebühren bei anderen Ticketanbietern.

TICKET

Genre Piano

Vor fünf Jahren trat Lambert zum ersten Mal in Erscheinung oder besser: er ließ von sich hören. Die Person hinter der sardischen Stiermaske bleibt bis heute unerkannt. Gerüchte darüber, wer und was sich hinter dieser Maske verbergen könnte, gibt es zuhauf. Nicht zuletzt deshalb, weil Lamberts Spiel auch international bekannt und gefragt ist. Namhafte Künstler wie zum Beispiel José González, Deichkind und Moderat fragten Reworks ihrer Tracks an und bekamen einzigartige Neuinterpretationen zurück. In den besagten fünf Jahren veröffentlichte Lambert vier Solo-Alben und tourte über den halben Kontinent. Und nachdem er 2018 zwei Alben, eines in Kollaboration mit dem Elektronik-Produzenten Stimming und eines mit dem Chicagoer Folk-Sänger Brooklyn Dekker veröffentlichte, erklang im Mai diesen Jahres nun wieder Lambert in Reinform: alleine und maskiert am Klavier. Busy days, busy years – so sehr, dass man schon mehr als eine Persönlichkeit hinter diesem Pseudonym vermutete. Gerüchte und Namen sind für Lambert aber nicht mehr als inspirierender Schall und Rauch. Das, was zählt, ist das, was wirklich dahinter steckt: Ein neues Lambert-Album wird diese Geschichte im Herbst 2019 weiterschreiben und tiefer verorten. Die Klassifizierung des Künstlers und Phänomens namens Lambert in ein enges Genre-Korsett wird durch die genannte Vielseitigkeit nahezu untragbar. Dennoch, der Name fällt oftmals in neoklassischen Zusammenhängen. Möglicherweise weil seine ersten Liveauftritte gemeinsam mit Nils Frahm und Ólafur Arnalds stattfanden. Dabei sprechen Lamberts Harmonien auch eine deutliche, andere Sprache: Melodien zwischen den Beatles und diesem Chopin treffen auf rhythmische Strukturen und mitreissende Bewegungen, die moderne elektronische Tanzmusik referenzieren.

Lambert scheint demnach nicht viel darauf zu geben, pop- oder hochkulturell verortet zu werden. Es tut schließlich auch nichts zur Sache, ist es doch so oberflächlich und trügend wie jede Äußerlichkeit. Festzuhalten bleibt aber, dass Lambert im Gegensatz zur Neoklassik, ihrer Ambienthaftigkeit sowie der konzentrierten Rolle von Fläche und diatonischer Harmonie, sich musikalisch deutlich vielseitiger

versteht. Auch schimmert immer wieder ein klares und technisch versiertes Interesse an Musik bis hin zu einem Nerdtum bei ihm durch: Bach und Chopin sind dabei genauso Thema wie Bill Evans, Keith Jarrett und Brad Mehldau. Große Helden, die man nicht hinter jedem seiner Stücke vermuten würde. Denn die im Gegensatz dazu auch zu spürende Eingängigkeit popkultureller Traditionen und Inspirationen machen Lambert zu einem bunten Phänomen, einem gehörnten Pop- Trüffelschweinchen im Matsch der Neoklassik.

Aber die nächsten Arbeiten von Lambert werden die Welt sicher wieder eines Besseren belehren. Denn genauso wie viele Persönlichkeiten hinter dieser Maske stecken könnten, kann ein einziges Genre gewiss nicht genug für diesen Klangkosmos sein. Vielleicht ist dies damit auch die beste Verortung für das versteckt spielende Klavier: überall und nirgends, aber immer genau da.

Links + Webseite

Feb
2
So
Konzert // JAZZ4FREE: LAGRO’S BLUES BAG @ E-Werk Kulturzentrum GmbH
Feb 2 um 18:00
Ort Kellerbühne
Einlass 18:00 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Kulturzuschlag KULTURAUFSCHLAG + 50 CENT / Getränk: Durch „Eintritt frei“-Veranstaltungen soll Kultur für jede*n zugänglich sein. Auch bei kostenlosen Veranstaltungen möchten wir eine professionelle Durchführung gewährleisten und alle beteiligten Künstler*innen und Mitarbeiter*innen fair entlohnen. Durch den Kulturzuschlag wird dies ermöglicht. Danke!
Genre Jazz

Eine Hard-Bop-Hommage an Buddy DeFranco und Art Blakey

Im Dezember 1964 erschien das Album „Blues Bag“ auf dem neben Buddy DeFranco und Art Blakey auch Lee Morgan, Victor Feldman und Curtis Fuller mitgewirkt haben. Inspiriert von dem kraftvoll swingenden Sound des Albums, gründet Bandleader Lars Groeneveld im Sommer 2019 die Band „lagro’s Blues Bag“. Diese ist mit der ausgezeichneten und renommierten Rhythmusgruppe Bernhard Pichl: Klavier, Martin Zenker: Bass, Rick Hollander: Drums sowie Gero Hensel: Trompete und Lars Groeneveld: Bassklarinette besetzt. Neben ausgewählten Titeln des o. g. Albums werden unter anderem Stücke weiterer Interpreten der Hard-Bop-Ära aufgegriffen und mit eigenen Ideen versehen. Eigenkompositionen von „lagro’s Blues Bag“ runden das Repertoire ab. Energiegeladene Musik mit purer Spielfreude, die auch mal die leisen Töne anschlägt.

Feb
6
Do
Konzert // LOTTE @ E-Werk Kulturzentrum GmbH
Feb 6 um 19:00
Ort Clubbühne
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Preis Vorverkauf ab 29,25 Euro
Abendkasse tba

(Den günstigsten Vorverkaufspreis gibts bei Erlangen Ticket. Abweichende Gebühren bei anderen Ticketanbietern.)

TICKET

Genre Pop,

Singer-Songwriter


Glück. So heißt der langersehnte Nachfolger von LOTTEs Debütalbum Querfeldein .  Mit Songs wie der ersten Single „ Schau mich nicht so an“ oder dem Duett mit Max Giesinger „Auf das was da noch kommt“, durchmisst LOTTE dabei die Höhen und Tiefen des menschlichen Glücksstrebens. Und auch wenn jeder der zwölf Songs seine eigene Geschichte erzählt – sie alle eint die Suche nach der ganz persönlichen Bedeutung dieses großen Wortes. Glück ist kein Werk über einen abgeschlossenen Prozess, sondern ein beeindruckend ehrliches und facettenreiches Album über eine menschliche Suche.

Kaum etwas umfasst so treffend und direkt, wonach wir streben, wie das Wort ‚Glück’ – und kaum etwas wird gleichzeitig so floskelhaft verwendet. Ob in der Jugend, im Erwachsensein oder im Alter: zu kaum einer Frage kehrt man so konstant zurück wie zu der Frage nach dem Glücklichsein. Unzählige Romane, Filme, Songs und Klatschmagazin-Geschichten leben von der ständigen Suche nach der Erfüllung dieser wohl größten Menschheits-Sehnsucht.  Bei dieser Omnipräsenz könnte man vermuten, dass sich künstlerisch nichts schwieriger darstellen lässt, als die eigenen, authentischen Wünsche, Hoffnungen und Sehnsüchte – die Suche nach dem Glück also – ohne dabei in Klischeefallen zu tappen. Aber wohl genau aus diesem Grund, weil es für diese Suche zahllose Schablonen, Vorlagen und vorgefertigte Wege zu geben scheint, stellt sich erst die Frage, wie man dieses Wort eigentlich definiert – und zwar für sich selbst. Genau das tut LOTTE auf ihrem zweiten Album Glück .

Die Monate nach Querfeldein , LOTTEs Debütalbum von 2017, waren für die 24-Jährige eine turbulente Zeit. Plötzlich waren da große Tourneen, Festival-Auftritte, jede Menge Aufmerksamkeit, inspirierende Begegnungen und Momente. Direkt nach der Veröffentlichung von Querfeldein beginnt LOTTE wieder neue Songs zu schreiben und für all diese Erlebnisse, Geschichten und Veränderungen in ihrem Leben Worte, Sätze und schließlich Texte zu finden. Beim zweiten Mal, so dachte sie, würde sich der Albumprozess schon bekannter und routinierter anfühlen. Zum Glück tat er es aber überhaupt nicht: „ Ich habe wahnsinnig viel geschrieben und wieder verworfen, weil es so sehr nach dem ersten Album klang. Ich wollte kein zweites Querfeldein machen “, sagt sie. Es galt sich von äußeren Einflüssen freizumachen, sich ganz auf die Musik konzentrieren zu können.

LOTTE nimmt sich die Zeit, um nach all den schnellen, dynamischen Monaten wieder zur Ruhe zu kommen. Es folgt eine Zeit des Ankommens – sowohl bei ihrer Familie in Ravensburg als auch in Berlin, ihrer neuen Heimat – und des Bewusstwerdens der Ereignisfülle der letzten Monate. In dieser Phase entsteht ein Song namens „Alles zieht
vorbei“: „ Der Song beschreibt, wie es ist, wenn so viel passiert, dass man es gar nicht mehr greifen kann. Die Zeit rennt so schnell, alles zieht vorbei und ich habe das Gefühl, d a s s ic h nic h t s d a v o n a u f h alt e n k a n n .“ Diese Momente auskosten können – dieser Wunsch steht von nun an im Raum und wird für LOTTE zum Startschuss für die Arbeit am neuen Album.

LOTTE zieht es nach Mannheim ins Studio. Auf der Suche nach neuen Impulsen und Inspiration hatte sie sich mit einem neuen Produzententeam zusammengetan. Mit Jules Kalmbacher und Jens Schneider hatte LOTTE in der Vergangenheit bereits Songs geschrieben. Daraus war eine Freundschaft entstanden und nun hat sie mit ihnen ihr zweites Album produziert. Allen drei war es dabei enorm wichtig, die Produktion selbst als Teil des künstlerischen Prozesses zu begreifen: „ Für viele ist die Zeit im Studio einfach nur Arbeit, uns aber war es wichtig, diese Lebenszeit als natürlichen Teil des Musikmachens, des Kreativwerdens, zu begreifen “, sagt LOTTE. „ In die ser kreativen Blase in Mannheim haben wir einfach nur gemacht, was sich richtig angefühlt hat und konnten alle äußeren Einflüsse ausblenden, das war total wertvoll .“

Irgendwann kam dann der Moment, in dem LOTTE bewusst wurde, dass diese ganzen angesammelten Ideen sich in einem bestimmten Rahmen bewegten, dass sie verschiedene Facetten eines übergreifenden Themas waren. Auch wenn die Songs in den unterschiedlichsten Momenten, Gefühlslagen, textlichen und musikalischen Kontexten entstanden sind – sie einte in gewisser Weise eine gemeinsame Frage: die Frage nach der ganz persönlichen Bedeutung des Begriffes ‚Glück’.   Es ist jedoch kein Album über das gefundene Glück. Es ist kein Abschlussbericht und noch weniger ein Ratgeber: „ Glück ist ein riesiges Wort, und ich glaube ich werde es nie m als g a n z e r r eic h e n . Ic h gla u b e , d a s is t mir a u c h b ei die s e m Alb u m p r o z e s s aufgefallen. Mein Album sollte ‚Glück’ heißen und da sind viele Geschichten drauf, wie ic h d a n a c h s u c h e – a b e r e s gib t k ein e G e s c hic h t e d a r ü b e r, wie ic h d ie s e s Glü c k erreiche.“

Es geht LOTTE um einen Prozess, um die Fähigkeit, Veränderung und dadurch erst Entwicklung zuzulassen. Das gilt für das Leben im Allgemeinen, wie für die kleinen Dinge. Genauso gilt es für Freundschaften: Mit Max Giesinger ist LOTTE seit drei Jahren befreundet, sie haben gemeinsame Touren gespielt und sich von Anfang an über die Musik verbunden gefühlt. Drei Jahre später bringen sie nun ein gemeinsames Duett raus: „Auf das, was da noch kommt“ ist die zweite Single von Glück und verdankt ihre Existenz einem Zufall: „ Gegen Ende der Produktion war ich mit Max im Studio und wir wollten eigentlich etwas ganz anderes zusammen schreiben. Mir war es aber wichtig, n o c h ein e n S o n g a u f d e m Alb u m z u h a b e n , d e r n a c h v o r n e blic k t u n d die F r a g e bean twortet, was im Leben noch alles kommen könnte – und Max beschäftigte sich mit ähnlichen Gedanken .“  Die Idee daraus ein Duett zu machen, kam jedoch erst im Schreibprozess selbst, wie Max erzählt: „ Ich fand den Song so stark, dass ich
LOTTE einfach irgendw ann gefragt
habe, ob es ok für sie wäre, wenn ich auch mitsingen würde. Ich habe es irgendwie gespürt – das muss ein Duett werden.“ Also haben sie „Auf das, was da noch kommt“ in einem Rutsch geschrieben und gemeinsam eingesungen.

Im kreativen, Mannheimer Umfeld entsteht zwischen Winter 2018 und Frühling 2019 eine Musik, die auf dem für LOTTE so charakteristischen, organischen Sound des ersten Albums aufbaut – die aber gleichzeitig ihr Faible für die Synthesizer der Achtziger und moderne, elektronische Elemente aufgreift und schließlich zusammenführt.  Es sind LOTTEs ganz eigene Geschichten, die man auf diesem neuen Album findet. Und man kann anhand dieser Geschichten sehr gut erkennen, dass Melancholie und Traurigkeit ebenso zum Glück gehören wie die großen Euphorie-Momente, die man ohne Niederlagen vermutlich gar nicht genießen könnte. Songs wie „Wenn Liebe kommt“
leben von dieser permanenten Dynamik der Gefühle und einem präzisen Gespür für Dramaturgie, Dynamik und mitreißende Refrains.

Und dennoch: so persönlich sich LOTTEs eigener Prozess in den Songs wiederspiegelt, so sehr geben sie Platz und Raum für die Vorstellungen eines jeden anderen – bis Songs wie die erste Single „Schau mich nicht so an “ zu unser aller Geschichte werden. Der Song bringt LOTTEs Vision für dieses Album auf den Punkt: Es geht darum, sich dem Moment hinzugeben, Leichtigkeit zuzulassen und nicht an gestern und morgen zu denken. Wer das schafft, weiß ein bisschen mehr darüber, was Glück bedeutet: „Ich habe auf der Bü hne gelernt, und ich lerne jeden Tag dazu, wie schön es sein kann und wie wunderbar es sein kann, einfach loszulassen. Und ich merke, je mehr ich das kann, je mehr ich alles andere um mich herum vergesse, desto mehr machen die Leute das auch, und dann wird es richtig gut“, sagt sie .

In dem Video zu „Auf das, was da noch kommt“ mimen Max Giesinger und LOTTE ein Gesangs-Duo, das durch die Provinz tingelt und – flankiert von Cameoauftritten von Leuten wie Tim Mälzer, Johannes Oerding und Revolverheld – bei Baumarkteröffnungen und in Altersheimen spielt. Ein Schicksal, das der echten LOTTE auch dank dieses Albums bis auf Weiteres erspart bleiben wird. LOTTE weiß, wie nahe die lichtesten Höhen und die tiefsten Täler beieinanderliegen und dass das eine ohne das andere nicht möglich ist. Aus dieser Erkenntnis generiert sie mitreißenden, aufrichtigen, euphorisierenden Pop, der so vielseitig ist wie das Leben selbst. In diesen Momenten findet man dann tatsächlich: Glück.

Feb
8
Sa
Party // 2000ER PARTY @ E-Werk Kulturzentrum GmbH
Feb 8 um 22:00
Ort Saal
Beginn 22:00 Uhr
Preis Vorverkauf ab 6,00 Euro
Abendkasse 6,00 Euro(Die günstigsten Tickets gilt es bei erlangen ticket im E-Werk)TICKET
Ermäßigung Ermäßigung von 50% auf den Eintrittspreis für Erlangen-Pass und Juleica-Card Inhaber*innen.
Genre Charts,

Party

Wir zelebrieren die Wiederauferstehung dieses besonderen Jahrzehnts mit Deejay Mee Too, der Euch im Saal mit den besten Club- und Charthits des Jahrtausends einheizt.

Freut Euch auf ein Wiederhören mit Eminem, 50 Cent und OutKast, mit Seed und Rhianna, mit Brosis und den No Angels, mit Pink, Britney Spears, Duffy und Amy Winehouse, mit Missy Elliott, Nelly und Snoop Dog. Von Ich+Ich bis Coldplay, von White Stripes bis Wir sind Helden – hier laufen die besten Partyhits des vergangenen Jahrzehnts und vieles mehr!

Feb
9
So
KONZERT // MÄDNESS @ E-Werk Kulturzentrum GmbH
Feb 9 um 14:00 – 17:30
Ort Tanz-Werk
Einlass 14:00 Uhr
Beginn 15:00 Uhr
Ende 17:30 Uhr
Preis Vorverkauf ab 22,40 Euro
Abendkasse 23,- Euro
Den günstigsten Vorverkaufspreis gibt es bei Erlangen Ticket. Abweichende Gebühren bei anderen Ticketanbietern.

MÄDNESS kommt und wir servieren Kaffee & Kuchen for free und feinste HipHop Beats an diesem chilligen Sonntag-Konzert-Nachmittag!

MÄDNESS möchte raus. Raus aus der Konsumverliebtheit, raus aus der ewigen digitalen Selbstoptimierung und raus aus der vermeintlichen Komfortzone einer zerfaserten, toxischen Szene, die am Ende doch meist Zeitgeist und Ego über alles stellt. Aber um diese Szene soll es hier gar nicht gehen. Wenn MÄDNESS draußen ist, wo die Luft frisch ist und der Blick weit, definiert er sich längst nicht mehr über irgendein Dagegensein. Es ist nur so: Das Rapgame, wie es sich gegenwärtig darstellt, braucht er nicht mehr. Dass er das Handwerk beherrscht wie nur wenige Andere hierzulande, ist in Fachkreisen Konsens. Doch ist Rap, das Vehikel, für MÄDNESS heute längst nicht mehr so interessant wie der Weg, den es damit zurückzulegen gilt. „OG“, sein jüngstes Soloalbum, ist der erste Meilenstein auf diesem Weg. Anknüpfend daran geht es natürlich auch im Februar 2020 auf große „OG“ TOUR 2020.

Konzert // JAZZ4FREE: MIKIO @ E-Werk Kulturzentrum GmbH
Feb 9 um 18:00
Ort Kellerbühne
Einlass 18:00 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Kulturzuschlag KULTURAUFSCHLAG + 50 CENT / Getränk: Durch „Eintritt frei“-Veranstaltungen soll Kultur für jede*n zugänglich sein. Auch bei kostenlosen Veranstaltungen möchten wir eine professionelle Durchführung gewährleisten und alle beteiligten Künstler*innen und Mitarbeiter*innen fair entlohnen. Durch den Kulturzuschlag wird dies ermöglicht. Danke!
Genre Jazz
Noch ein „noch-ein-Piano-Trio“-Piano-Trio? Kein Text über eine Band, die sich an die klassischste aller Jazzbesetzungen wagt, kommt heute noch ohne Rechtfertigung aus: Jaja, das haben andere schon unerreichbar gut gemacht. Jaja, es gibt viel zu viele, die mit Klavier, Kontrabass, Schlagzeug irgendetwas „ausloten“. Und, jaja, wir machen das trotzdem, weil ganz anders. Natürlich „gleichberechtigt“, natürlich „ohne die Tradition zu verleugnen“. Zum Glück ist MIKIO kein Piano-Trio. Jan Mikio Kappes, Fabian Meyer und Markus Zink spielen zwar Kontrabass, Klavier und Schlagzeug, aber das ist kein Problem, sondern Improvisation Noir, Arthouse-Rock, Meta-Groove. Das klingt nach Songwriter-Jazz, Minnesang Conceptionnelle und manchmal nach diesem Gesichtsausdruck hinter dem Besucher in Berliner Kunstgalerien Installations-induzierte Assoziationsgewitter verbergen. Aber dann beginnt der Bass wieder zu pumpen und ein Lo-Fi-Beat schmeißt sich an heimelige Akkordarchitekturen ran. Und natürlich bleibt man da und möchte dringend hören, wie’s weitergeht.
Feb
13
Do
UMSONST UND DRINNEN: Sascha Renier @ E-Werk Kulturzentrum GmbH
Feb 13 um 18:00
Ort Kellerbühne
Einlass 18:00 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Preis Eintritt frei!

Nach über 100 Konzerten in Deutschland, Österreich und der Schweiz kommt der Singer/Songwriter Sascha Renier jetzt zu uns ins E-Werk. Mit dabei hat er seine neue CD „Zukunft ohne Gold“, die in Zusammenarbeit mit Robert Schuller in den Art Farm Studios entstanden ist. Sascha Renier, so melodiös und wort-bild-gewandt, wie der französisch anmutende Name prophezeit. Mit Wurzeln in der fränkischen Provinz und seiner musikalischen Heimat Hamburg versteht sich der Künstler als gelungene Mischung mit Zeitgeistreflexion. In seiner musikalischen Laufbahn konnte er das Publikum im Vorprogramm etablierter Acts, wie Nena oder Revolverheld überzeugen. So schafft er es den Bogen zwischen ganz persönlichen Geschichten und den zeitaktuellen großen Themen zu spannen. Seine Melodien bringen die reale Welt zum Vorschein, sympathisch und tiefgreifend. Ein musikalischer Humanist im besten Sinne, der auf der Suche nach Harmonie, so manch wundersame Beobachtung macht. Dabei ist seine besondere Stimme das herausragende Stilelement. Klarheit und Wärme treffen hier sehr aufregend zu einem bisher nicht gehörten Cocktail aufeinander.