Calendar

Jan
25
Sa
OUT OF ORDER – Werke aus der Sammlung Haubrok / Teil 1 @ NEUES MUSEUM Staatliches Museum für Kunst und Design Nürnberg
Jan 25 ganztägig

AUSSTELLUNG
AB 25.10.2019 BIS 06.01.2020

OUT OF ORDER

WERKE AUS DER SAMMLUNG HAUBROK, TEIL 1

Die 1990er Jahre werden in der bil­den­den Kunst mit konzeptueller Schärfe und for­malästhetischer Reduktion ver­bunden. Aber auch mit Freiheit der For­mate und Erweiterung des kura­to­ri­schen Handelns. In dieser Zeit begann das umtriebige Ehe­paar Axel und Bar­bara Haubrok eine beachtliche Samm­lung aufzubauen, de­ren Fokus auf in­ter­nationalen Tendenzen der Konzept­kunst liegt. Die Sammler interes­sieren sich insbesondere für Skulpturen und Objekte in musealer Größe, aber auch für stringente Positionen der Fotografie und des Films genauso wie der ab­strak­ten Malerei. Minimalistisch, oftmals schwarz-weiß oder mono­chrom, aber auch charmant und heiter sind die Werke ihrer mittlerweile über 1000 Arbeiten umfas­senden Sammlung.

Am charakteristischsten sind dabei je­ne, hinter denen sich bei formal stren­ger Sachlichkeit reichlich Humor ver­birgt. Die Sammlung umfasst wichtige Werk­konvolute von Carol Bove, Martin Boyce, Martin Creed, Hans-Peter Feld­mann, Isa Genzken, Wade Guyton, Ge­org Herold, Jonathan Monk, Charlotte Posenenske. Florian Pumhösl, Willem de Rooij, Karin Sander, Wolfgang Till­mans, Christopher Williams, Franz West, Haegue Yang und Heimo Zober­nig.

Das Ehepaar Haubrok wurde vom Neu­en Museum eingeladen, eine sehr per­sön­liche Präsentation für den gro­ßen Ausstellungssaal zu erarbeiten. Der Ausstel­lungs­titel Out of Order zeugt da­bei vom Witz und der Non-Kon­for­mität der Sammler, die besonders „unor­dent­liche“, doppelbödige und hinter­grün­di­ge Positionen im Blick haben.

Jan
26
So
OUT OF ORDER – Werke aus der Sammlung Haubrok / Teil 1 @ NEUES MUSEUM Staatliches Museum für Kunst und Design Nürnberg
Jan 26 ganztägig

AUSSTELLUNG
AB 25.10.2019 BIS 06.01.2020

OUT OF ORDER

WERKE AUS DER SAMMLUNG HAUBROK, TEIL 1

Die 1990er Jahre werden in der bil­den­den Kunst mit konzeptueller Schärfe und for­malästhetischer Reduktion ver­bunden. Aber auch mit Freiheit der For­mate und Erweiterung des kura­to­ri­schen Handelns. In dieser Zeit begann das umtriebige Ehe­paar Axel und Bar­bara Haubrok eine beachtliche Samm­lung aufzubauen, de­ren Fokus auf in­ter­nationalen Tendenzen der Konzept­kunst liegt. Die Sammler interes­sieren sich insbesondere für Skulpturen und Objekte in musealer Größe, aber auch für stringente Positionen der Fotografie und des Films genauso wie der ab­strak­ten Malerei. Minimalistisch, oftmals schwarz-weiß oder mono­chrom, aber auch charmant und heiter sind die Werke ihrer mittlerweile über 1000 Arbeiten umfas­senden Sammlung.

Am charakteristischsten sind dabei je­ne, hinter denen sich bei formal stren­ger Sachlichkeit reichlich Humor ver­birgt. Die Sammlung umfasst wichtige Werk­konvolute von Carol Bove, Martin Boyce, Martin Creed, Hans-Peter Feld­mann, Isa Genzken, Wade Guyton, Ge­org Herold, Jonathan Monk, Charlotte Posenenske. Florian Pumhösl, Willem de Rooij, Karin Sander, Wolfgang Till­mans, Christopher Williams, Franz West, Haegue Yang und Heimo Zober­nig.

Das Ehepaar Haubrok wurde vom Neu­en Museum eingeladen, eine sehr per­sön­liche Präsentation für den gro­ßen Ausstellungssaal zu erarbeiten. Der Ausstel­lungs­titel Out of Order zeugt da­bei vom Witz und der Non-Kon­for­mität der Sammler, die besonders „unor­dent­liche“, doppelbödige und hinter­grün­di­ge Positionen im Blick haben.

Jan
31
Fr
Konzertreihe – Across @ NEUES MUSEUM Staatliches Museum für Kunst und Design Nürnberg
Jan 31 um 20:30

KONZERT
AM 31.01.2020

LAMBERT

KONZERT DER REIHE „ACROSS“

Vor fünf Jahren trat Lambert zum ersten Mal in Erscheinung oder besser: er ließ von sich hören. Die Person hinter der sardischen Stiermaske bleibt bis heute unerkannt. Gerüchte darüber, wer und was sich hinter dieser Maske verbergen könnte, gibt es zuhauf, nicht zuletzt deshalb, weil Lamberts Spiel auch inter­natio­nal bekannt und gefragt ist. Durch seine Vielseitigkeit wird auch die Klassi­fizie­rung des Künstler-Phänomens in ein enges Genre-Korsett nahezu unmöglich.

Der Name fällt oftmals in neoklassischen Zusammenhängen, möglicherweise weil seine ersten Liveauftritte gemeinsam mit Nils Frahm und Ólafur Arnalds statt­fan­den. Dabei sprechen Lamberts Harmonien deutlich auch eine andere Sprache: Melodien zwischen den Beatles und Chopin treffen auf rhythmische Strukturen, Bach scheint in seinem Klangkosmos genauso auf wie Bill Evans oder Keith Jarrett… Lambert – ein buntes Phänomen: diese Geschichte wird auch sein neues Album weiterschreiben.

Für das Konzert im Neuen Museum wird Lambert als Trio anreisen und mit seinen beiden Mitmusikern an Elektronik und Schlagzeug auftreten.

Tickets an den bekannten Vorverkaufsstellen (23 Euro zzgl. Gebühren) und an der Abendkasse (25 Euro).

 

KONZERT
AM 14.02.2020

MARTIN KOHLSTEDT

KONZERT DER REIHE „ACROSS“

Der Konflikt steht Martin Kohlstedt ins Gesicht geschrieben. Dabei ist es egal, ob sich der Komponist und Pianist für einen Moment mit dem Publikum verbindet oder wieder in sein Refugium aus Klaviaturen für Stahlsaiten und Synthesizer versinkt. Unnachgiebig sucht sein Blick, fühlt sich durch den Raum und ist damit dem Kopf meist um herzzerreißende Augenblicke voraus. Als Musiker ist das ein Wagnis, ein provoziertes wie provozierendes Spiel am Rand der eigenen Kontrolle – als Komponist dagegen hat das Konzept. Denn für die Energie und Unbe­rechen­barkeit seiner Konzerte ist Kohlstedt durchaus berüchtigt, und hat es damit auch bis in den ausverkauften großen Saal der Hamburger Elbphilharmonie gebracht.

Bei all dem findet man keine Attitüde der großen Inszenierung wegen, nur eine andere Art, Musik zu denken und mit ihr zu kommunizieren: Es gibt keine Werke, dafür kompositorische Versatzstücke, deren Kraft in dem Potenzial ihrer Kombi­nierbarkeit und Variationen liegt. Diese Module, wie Kohlstedt sie nennt, ergeben gerade in ihrer Verbindung unvorhersehbare Konflikte und Pointen.

Tickets an den bekannten Vorverkaufsstellen (22 Euro zzgl. Gebühren).

 

Feb
1
Sa
OUT OF ORDER – Werke aus der Sammlung Haubrok / Teil 1 @ NEUES MUSEUM Staatliches Museum für Kunst und Design Nürnberg
Feb 1 ganztägig

AUSSTELLUNG
AB 25.10.2019 BIS 06.01.2020

OUT OF ORDER

WERKE AUS DER SAMMLUNG HAUBROK, TEIL 1

Die 1990er Jahre werden in der bil­den­den Kunst mit konzeptueller Schärfe und for­malästhetischer Reduktion ver­bunden. Aber auch mit Freiheit der For­mate und Erweiterung des kura­to­ri­schen Handelns. In dieser Zeit begann das umtriebige Ehe­paar Axel und Bar­bara Haubrok eine beachtliche Samm­lung aufzubauen, de­ren Fokus auf in­ter­nationalen Tendenzen der Konzept­kunst liegt. Die Sammler interes­sieren sich insbesondere für Skulpturen und Objekte in musealer Größe, aber auch für stringente Positionen der Fotografie und des Films genauso wie der ab­strak­ten Malerei. Minimalistisch, oftmals schwarz-weiß oder mono­chrom, aber auch charmant und heiter sind die Werke ihrer mittlerweile über 1000 Arbeiten umfas­senden Sammlung.

Am charakteristischsten sind dabei je­ne, hinter denen sich bei formal stren­ger Sachlichkeit reichlich Humor ver­birgt. Die Sammlung umfasst wichtige Werk­konvolute von Carol Bove, Martin Boyce, Martin Creed, Hans-Peter Feld­mann, Isa Genzken, Wade Guyton, Ge­org Herold, Jonathan Monk, Charlotte Posenenske. Florian Pumhösl, Willem de Rooij, Karin Sander, Wolfgang Till­mans, Christopher Williams, Franz West, Haegue Yang und Heimo Zober­nig.

Das Ehepaar Haubrok wurde vom Neu­en Museum eingeladen, eine sehr per­sön­liche Präsentation für den gro­ßen Ausstellungssaal zu erarbeiten. Der Ausstel­lungs­titel Out of Order zeugt da­bei vom Witz und der Non-Kon­for­mität der Sammler, die besonders „unor­dent­liche“, doppelbödige und hinter­grün­di­ge Positionen im Blick haben.

Feb
2
So
OUT OF ORDER – Werke aus der Sammlung Haubrok / Teil 1 @ NEUES MUSEUM Staatliches Museum für Kunst und Design Nürnberg
Feb 2 ganztägig

AUSSTELLUNG
AB 25.10.2019 BIS 06.01.2020

OUT OF ORDER

WERKE AUS DER SAMMLUNG HAUBROK, TEIL 1

Die 1990er Jahre werden in der bil­den­den Kunst mit konzeptueller Schärfe und for­malästhetischer Reduktion ver­bunden. Aber auch mit Freiheit der For­mate und Erweiterung des kura­to­ri­schen Handelns. In dieser Zeit begann das umtriebige Ehe­paar Axel und Bar­bara Haubrok eine beachtliche Samm­lung aufzubauen, de­ren Fokus auf in­ter­nationalen Tendenzen der Konzept­kunst liegt. Die Sammler interes­sieren sich insbesondere für Skulpturen und Objekte in musealer Größe, aber auch für stringente Positionen der Fotografie und des Films genauso wie der ab­strak­ten Malerei. Minimalistisch, oftmals schwarz-weiß oder mono­chrom, aber auch charmant und heiter sind die Werke ihrer mittlerweile über 1000 Arbeiten umfas­senden Sammlung.

Am charakteristischsten sind dabei je­ne, hinter denen sich bei formal stren­ger Sachlichkeit reichlich Humor ver­birgt. Die Sammlung umfasst wichtige Werk­konvolute von Carol Bove, Martin Boyce, Martin Creed, Hans-Peter Feld­mann, Isa Genzken, Wade Guyton, Ge­org Herold, Jonathan Monk, Charlotte Posenenske. Florian Pumhösl, Willem de Rooij, Karin Sander, Wolfgang Till­mans, Christopher Williams, Franz West, Haegue Yang und Heimo Zober­nig.

Das Ehepaar Haubrok wurde vom Neu­en Museum eingeladen, eine sehr per­sön­liche Präsentation für den gro­ßen Ausstellungssaal zu erarbeiten. Der Ausstel­lungs­titel Out of Order zeugt da­bei vom Witz und der Non-Kon­for­mität der Sammler, die besonders „unor­dent­liche“, doppelbödige und hinter­grün­di­ge Positionen im Blick haben.

Feb
6
Do
Norbert Schwontkowski @ NEUES MUSEUM Staatliches Museum für Kunst und Design Nürnberg
Feb 6 ganztägig

SAMMLUNG
AB 06.02.2020

NORBERT SCHWONT­KOWSKI

FÜNF FRAUEN IN JAPAN

Er ist noch immer ein Künstler für Kenner_innen: Die Gemälde Norbert Schwont­kowskis (1949-2013) sind vornehm zurückhaltend und höchst poetisch. Abseits aller Strömungen kultivierte der Bremer Maler eine figürliche Kunst der leisen Töne, die tiefe Einblicke in die Absurdität der Existenz ermöglicht. Dies geht selbstverständlich nicht ohne feinen Humor, der sein versöhnliches Licht auf die wie isoliert erscheinenden Szenen und Szenerien wirft. Denn die Welt ist weit, selbst in den kleinsten Formaten Schwontkowskis. Die aus der Sammlung Böckmann stammenden Gemälde erweisen den Maler als einen begnadeten Koloristen, der die Nuancen selbst der schmutzigsten und düstersten Farbtöne zelebriert.

Raphaela Vogel – Uterusland @ NEUES MUSEUM Staatliches Museum für Kunst und Design Nürnberg
Feb 6 ganztägig

SAMMLUNG
AB 06.02.2020

UNTER FREUNDEN

JUBI­LÄUMS­PRÄSEN­TA­TIO­NEN IN DER SAMM­LUNG

Gerade in Zeiten zurückgehender Ankaufs- und Ausstellungsetats bedeuten zu­ver­lässige Freund_innen für Museen eine Überlebensgarantie. Ohne Museums­initia­tive, ohne Förderstiftung, ohne all die privaten Leihgeber_innen, die sich teils von Anfang an zum Neuen Museum Nürnberg bekennen, stünde das Haus nicht dort, wo es nach 20 Jahren Arbeit angekommen ist. Unter Freunden darf das einmal in aller Deutlichkeit gesagt werden. Und im Rahmen des Jubiläums soll dies gefeiert werden: Im Obergeschoss der Sammlung wird 2020 durch eine Reihe von Präsen­tationen der Fokus auf die Zusammenarbeit des Museums mit verschiedenen Part­ner_innen gelegt. Es können selbstverständlich nicht alle sein, doch alle sind ge­meint: von der Museumsinitiative, ohne die es das Haus gar nicht gäbe, bis hin zu den großen und kleineren Sammler_innen, die ihre Schätze mit der Allgemeinheit teilen.

Den Auftakt macht am 5. Februar eine Doppelpräsentation. Die Freund_innen und Förder_innen, die sich bis heute Museumsinitiative nennen, weil sie als Bür­gerinitiative starteten, haben den Ankauf einer raumfüllenden Installation des Shootingstars Raphaela Vogel möglich gemacht. Der Berliner Sammler Georg Böckmann hat unlängst seine Zusammenarbeit mit dem Neuen Museum ver­längert und intensiviert, indem er ihm Zugriff auf die über Richter, Penck und Graubner hinausreichende, übrige Sammlung gewährt hat. Präsentiert wird nun ein Ensemble von Werken des Malers Norbert Schwontkowski.

 

 

Feb
14
Fr
KONZERT // MARTIN KOHLSTEDT @ Neues Museum Nürnberg
Feb 14 um 20:30
Ort Neues Museum Nürnberg
Einlass 20:30 Uhr
Beginn 21:00 Uhr
Preis Vorverkauf ab24,70 Euro
Abendkasse tba
(Den günstigsten Vorverkaufspreis gibts bei Erlangen Ticket. Abweichende Gebühren bei anderen Ticketanbietern.)

TICKET

Genre Neoklassik

Der Konflikt steht Martin Kohlstedt ins Gesicht geschrieben. Dabei ist es egal, ob sich der Komponist und Pianist für einen Moment mit dem Publikum verbindet oder wieder in sein Refugium aus Klaviaturen für Stahlsaiten und Synthesizer versinkt. Unnachgiebig sucht sein Blick, fühlt sich durch irgendeinen Raum und ist damit dem Kopf meist um herzzerreißende Augenblicke voraus. Als Musiker ist das ein Wagnis, ein provoziertes wie provozierendes Spiel am Rand der eigenen Kontrolle – als Komponist dagegen hat das Konzept. Denn für die Energie und Unberechenbarkeit seiner Konzerte ist Kohlstedt, unübersehbar Bursche vom Thüringer Land, durchaus berüchtigt und hat es damit von der Russischen Staatsbibliothek über die iranische Talar-e Rudaki bis in den ausverkauften großen Saal der Hamburger Elbphilharmonie gebracht. Doch man findet bei all dem keine Attitüde der großen Inszenierung wegen, nur eine andere Art, Musik zu denken und mit ihr zu kommunizieren: Es gibt keine Werke, dafür kompositorische Versatzstücke, deren Kraft in dem Potenzial ihrer Kombinierbarkeit und Variationen liegt. Diese Module, wie Kohlstedt sie nennt, ergeben gerade in ihrer Verbindung unvorhersehbare Pointen und Konflikte.

Das gilt nicht nur für seine Konzerte. Schon auf den Schwester-Alben »Tag« und »Nacht« (2012 / 2014) wirkt die Format-bedingte Aufnahme wie das notwendige Übel, eine ihrer Ausformungen festzuhalten. Voyeuristisch wohnt man einer Begegnung Kohlstedts mit seinem heimischen Piano bei. Mit »Strom« (2017) lösen sich dann die Schablonen der Bühnenfigur und ihres Instrumentes endgültig auf, in einem berauschenden Wirbel aus Klaviermelodien und elektronischen Landschaften. Es ist keine Grenze mehr auszumachen zwischen Neu und Alt oder zwischen analoger und digitaler Instrumentierung. Sound und Struktur treten hinter den Wunsch, Momente einfach zuzulassen. Als Motiv sind sie für Kohlstedt so inspirierend wie die Sprache seiner Hände für uns – Musik als ein sozialer Zustand.

Konzertreihe – Across @ NEUES MUSEUM Staatliches Museum für Kunst und Design Nürnberg
Feb 14 um 20:30

KONZERT
AM 31.01.2020

LAMBERT

KONZERT DER REIHE „ACROSS“

Vor fünf Jahren trat Lambert zum ersten Mal in Erscheinung oder besser: er ließ von sich hören. Die Person hinter der sardischen Stiermaske bleibt bis heute unerkannt. Gerüchte darüber, wer und was sich hinter dieser Maske verbergen könnte, gibt es zuhauf, nicht zuletzt deshalb, weil Lamberts Spiel auch inter­natio­nal bekannt und gefragt ist. Durch seine Vielseitigkeit wird auch die Klassi­fizie­rung des Künstler-Phänomens in ein enges Genre-Korsett nahezu unmöglich.

Der Name fällt oftmals in neoklassischen Zusammenhängen, möglicherweise weil seine ersten Liveauftritte gemeinsam mit Nils Frahm und Ólafur Arnalds statt­fan­den. Dabei sprechen Lamberts Harmonien deutlich auch eine andere Sprache: Melodien zwischen den Beatles und Chopin treffen auf rhythmische Strukturen, Bach scheint in seinem Klangkosmos genauso auf wie Bill Evans oder Keith Jarrett… Lambert – ein buntes Phänomen: diese Geschichte wird auch sein neues Album weiterschreiben.

Für das Konzert im Neuen Museum wird Lambert als Trio anreisen und mit seinen beiden Mitmusikern an Elektronik und Schlagzeug auftreten.

Tickets an den bekannten Vorverkaufsstellen (23 Euro zzgl. Gebühren) und an der Abendkasse (25 Euro).

 

KONZERT
AM 14.02.2020

MARTIN KOHLSTEDT

KONZERT DER REIHE „ACROSS“

Der Konflikt steht Martin Kohlstedt ins Gesicht geschrieben. Dabei ist es egal, ob sich der Komponist und Pianist für einen Moment mit dem Publikum verbindet oder wieder in sein Refugium aus Klaviaturen für Stahlsaiten und Synthesizer versinkt. Unnachgiebig sucht sein Blick, fühlt sich durch den Raum und ist damit dem Kopf meist um herzzerreißende Augenblicke voraus. Als Musiker ist das ein Wagnis, ein provoziertes wie provozierendes Spiel am Rand der eigenen Kontrolle – als Komponist dagegen hat das Konzept. Denn für die Energie und Unbe­rechen­barkeit seiner Konzerte ist Kohlstedt durchaus berüchtigt, und hat es damit auch bis in den ausverkauften großen Saal der Hamburger Elbphilharmonie gebracht.

Bei all dem findet man keine Attitüde der großen Inszenierung wegen, nur eine andere Art, Musik zu denken und mit ihr zu kommunizieren: Es gibt keine Werke, dafür kompositorische Versatzstücke, deren Kraft in dem Potenzial ihrer Kombi­nierbarkeit und Variationen liegt. Diese Module, wie Kohlstedt sie nennt, ergeben gerade in ihrer Verbindung unvorhersehbare Konflikte und Pointen.

Tickets an den bekannten Vorverkaufsstellen (22 Euro zzgl. Gebühren).

 

Feb
16
So
KONZERT – 10 JAHRE BUNDES­AKKOR­DEON­ORCHESTER @ NEUES MUSEUM Staatliches Museum für Kunst und Design Nürnberg
Feb 16 um 11:15

10 JAHRE BUNDES­AKKOR­DEON­ORCHESTER

JUBILÄUMSKONZERT

Schon zehn Jahre ist es her, dass das Bundesakkordeonorchester gegründet wurde und ein Jahr später sein erstes Konzert im Neuen Museum gab. Aus diesem Anlass spielt das Orchester ein best of seiner Stücke aus einem Jahrzehnt.

Neben Lutz Starks Feuerwerk, Caio de Azevedos Augenblick und Ewigkeit, Ian Wat­sons Clowns (er dirigiert das Orchester kommende Saison) sowie Deni Dekleva-Radakovics Schegun – Schegatsch kommen auch zwei Werke von Stefan Hippe im Konzert zu Gehör: Adagio und BuAkkO 10 – 10 Jahre BuAkkO in 100 Sekunden, eine Collage aus allen bislang gespielten Stücken. Jupiter aus The Planets von Gustav Holst und die Uraufführung der Preisträger des 2. Wolfgang-Jacobi-Kompositionswettbewerbs runden das spannende Programm ab.

Dirigent ist Stefan Hippe, der zusammen mit Prof. Matthias Hemmje das Orches­ter ins Leben rief.

Der Eintritt ist frei.